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So werden jeden Dienstagvormittag die BewohnerInnen von den ehrenamtlichen Helferinnen zur Singgruppe eingeladen und abgeholt. Wir sind eine ganz nette Gruppe (oft 20 bis 30 Leute), die sich jeden Dienstagvormittag trifft, um, für die meisten von uns, bekannte Kinder-, Volks- und Wienerlieder zu singen. Durch das gemeinsame Singen werden Kindheits- und Jugenderinnerungen wach (vielleicht manchmal sogar durch ein Lied, das man beim ersten Rendezvous gehört hat). In der Advent- und Weihnachtzeit holen uns die Kindheitserinnerungen ein, manch Wienerlied erinnert an einen netten Heurigenbesuch.
Menschen, die nur mehr schwer zu motivieren sind, finden in der Singgruppe eine nette Abwechslung in ihrem Alltag.
Wenn wir im 4. Obergeschoss singen, kann man das auch noch in den anderen Stockwerken hören.
Ich wurde vor zirka eineinhalb Jahren von einer jungen Frau, die im Kolpinghaus ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte und die Singgruppe mit ihrer Gitarre begleitete, eingeladen, mit dem Akkordeon mitzuspielen. So gehöre ich gewissermaßen zum alten Inventar dieser Hobbygruppe. Wir sind bemüht, Lieder zu singen, die zum Mitmachen anregen.
Ganz wichtig bei dieser Gruppe sind die ehrenamtlichen Helferinnen, derzeit Frau Elfriede Mayr, Frau Erika Foigt und Frau Resi Gattinger. Das Wichtigste ist: Wir singen laut, falsch und mit Begeisterung.
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Seit kurzem haben wir durch Frau Ines König, eine weitere ehrenamtliche Mitarbeiterin, wieder Gitarrenunterstützung.
Unsere Musikgruppe wurde bereits in der vorigen Ausgabe der Hauszeitung vorgestellt. Da ich regelmäßig an diesem Projekt teilnehme, kann ich miterleben, wie gut Frau Prof. Wickenhauser auf jeden einzelnen von uns eingeht, immer wieder zum Mitmachen motiviert, immer neue Anforderungen stellt. Es ist erstaunlich, was noch viele der hochbetagten TeilnehmerInnen zu leisten imstande sind. Der beste Beweis dafür war doch sicher das Abschlusskonzert am 27. Juni. Ganz besonders möchte ich Frau Prof. Wickenhauser für ihre zuvorkommende Umgangsweise mit uns danken.
Mein besonderer Dank gilt den MitarbeiterInnen des Bereichs Lebensqualität, dass es im Kolpinghaus so viele Gruppen und Veranstaltungen gibt.
Inge Ungerböck
(seit 1. Dezember 2005 wohnhaft im Betreuten Wohnen des Kolpinghauses).
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