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Frau Baier geb. Hausen-steiner ist am 17. 5. 1927 in Kobersdorf im Burgen-land geboren. Dort besuchte sie die Volks-schule, die Hauptschule hat sie in Wien und Klosterneuburg besucht.
Nach dem Krieg zog sie von zu Hause aus und wohnte bei der Cousine in Wien und arbeitete in einer Kartonagenfabrik.
Mit 23 Jahren heiratete sie Herrn Gustav Baier, 1950 erblickte auch Tochter Brigitte das Licht der Welt.
Zuerst sorgte sie für die Tochter, ging aber bald wieder arbeiten. Ihr Mann bekam eine Stelle bei den Schmid- Werken und eine Dienstwohnung. Da hatte sie große Freude, musste sie vorher nämlich bei der Schwie-germutter wohnen. Übrigens, dort wo die Schmidwerke waren, ist jetzt unser Kolpinghaus „Gemeinsam leben.“
Zwischendurch hatte sie noch einen Hausmeisterposten in der Lich-tensteinstraße.
Nach Jahren, als ihr Mann gekündigt wurde, musste die Familie die Dienst-wohnung räumen und übersiedelte in ein Zuhause in der Senefeldergasse.
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In ihrer Freizeit ist die Familie gerne in Forchtenstein gewesen, denn dort hatten sie ein Mobilheim. In der Nähe war ein See, wo sie baden gehen konnten.
1998 starb ihr Mann, sie suchte Kontakt in einem Pensionistenclub in der Nähe des KFJ - Spitals. Dort traf sie sich mit Freundinnen, es wurde Karten gespielt, gestrickt, gebastelt und Kaffee getrunken. Darum kommt Frau Baier auch gerne in die Bastelstunde, ist mit Eifer dabei und macht alles ganz genau.
Seit ein paar Monaten wohnt sie jetzt bei uns, ihre Tochter hat ihr dabei geholfen, diesen Platz zu finden und fühlt sich schon ganz wohl. Sie besucht auch einige Aktivitäten hier im Haus. Mit ihrer Zimmerkollegin kommt sie auch gut aus.
Roswitha Roboch
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