Über uns

Unser Leben

Einrichtungen

Tipps für ein erfülltes Leben

Gedanken

Wenn man jemanden fragt: „Möchten Sie Ihr Leben genießen?“, wird wohl niemand „Nein“ sagen. Ob aber auch alle es tatsächlich schaffen, das Leben zu genießen, das ist wohl eine andere Frage. Für viele von uns ist Genuss etwas Besonderes. Einen Genuss gönnt man sich z.B. nur, wenn man ihn sich verdient hat. Genuss ist also eine Belohnung für eine Leistung. Genuss ist auch an bestimmte Zeitpunkte gebunden. Zu Weihnachten oder an unserem Geburtstag dürfen wir uns einen Genuss erlauben. Jeder kennt auch den Spruch „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Was aber, wenn wir nach der Arbeit so fertig sind, dass wir nichts mehr genießen können? Was auch, wenn wir nicht mehr arbeiten können? Dürfen wir dann noch genießen?

Wir können durch diese genussfeindlichen Regeln das Genießen auch verlernen!

Die Genusstherapie ist ein Trainingsprogramm, das uns helfen soll, das Genießen wieder zu lernen. Es ist geplant, mit einer solchen Gruppe im Haus zu beginnen. Mit dem Einüben von sieben neuen Genussregeln sollen alte Gewohnheiten, die uns daran hindern den Alltag zu genießen, überwunden werden.

Die sieben goldenen Genussregeln lauten:

  • Genuss braucht Zeit.
  • Genuss ist erlaubt.
  • Genuss geht nicht nebenbei.
  • Jedem das Seine.
  • Weniger ist Mehr.
  • Genuss braucht Erfahrung.
  • Genuss ist alltäglich.

Wir sollten an keinem Tag vergessen, dass das Leben auch den Sinn hat, es zu genießen.

Mag. Stefan Zehnhauser

Klinischer und Gesundheitspsychologe in Ausbildung, seit Juni in unserem Haus

© Die Genussregeln stammen aus: Koppenhöfer, Eva (2004). Kleine Schule des Genießens. Pabst: Lengerich, Berlin.

Themen

Gedanken

  

Weitere Themen

© Herausgeber: Kolpinghaus für betreutes Wohnen GmbH. Änderungen und Irrtümer können nicht ausgeschlossen werden, für die Verwendung dieser Website gelten folgende Benutzerhinweise. - Impressum